Wandern gehen – die richtige Wanderbekleidung für jedes Wetter

Der Wald, die Sonne, die Berge – Wandern gehen draußen in der Natur ist etwas Herrliches! Doch wie jeder Wanderer weiß, kann das Wetter schnell mal umschlagen. Gut, wenn die richtige Wanderbekleidung im Rucksack dabei ist!

Das Geheimnis der richtigen Wanderbekleidung: Zwiebellook!

Beim Wandern gehen sollte man sich vor Wind und Wetter, aber auch vor Hitze schützen. Als Wanderbekleidung eignet sich daher der Zwiebel-Look am besten.

Das heißt, dass zunächst am Morgen eine ausreichend warme Wanderbekleidung die richtige Wahl ist. Darunter trägt man leichte Sachen, die ideal sind, wenn die Temperaturen im Laufe des Tages steigen. Die wärmere Wanderbekleidung ist dann bei Bedarf prima im Rucksack verstaubar.

Was beim Wandern gehen unbedingt dazugehört:

  • Funktionsunterwäsche, also T-Shirt oder ärmelloses Shirt aus Merinowolle oder Polyester. Diese transportiert einerseits die Feuchtigkeit vom Körper weg und wirkt andererseits wärmeregulierend.
  • Poloshirt mit einem Innenfutter aus Fleece.
  • Fleecejacke, die nicht allzu dick sein sollte und dennoch wärmt.
  • Softshelljacke, um auch bei einem kleinen Regenschauer nicht durchnässt zu werden.
  • Windbreaker, der einen kühlen Wind vom Körper abhält und doch atmungsaktiv ist.
  • Regenjacke aus leichtem Material, die idealerweise zu einem kleinen „Paket“ zusammengefaltet werden kann.
  • Schildmütze oder Hut. Beides dient nicht unbedingt als Kälte- und Regenschutz, sondern in erster Linie als Schutz vor der Sonne.
  • Wanderschuhe: Hier hat jeder seine eigenen Bedürfnisse und Vorlieben. Wichtig ist nur, dass die Schuhe weder zu hart noch zu weich, nicht zu flach und nicht zu hoch sind. Und dass sie weder drücken noch dem Fuß zu viel Raum lassen. Will man in unebenem Gelände wandern gehen, eignen sich hohe Schuhe mit einem guten Profil und fester Schnürung. Wandern gehen auf geebneten Wegen und Asphalt wiederum benötigt Schuhe mit guter Dämpfung.

 

Wandern gehen ohne unnötigen Ballast

Die Wanderbekleidung richtet sich in erster Linie natürlich nach dem Wetter. Was einige jedoch vergessen: Auch die Zeit, in der man wandern geht, entscheidet darüber, was und an Wanderbekleidung noch mit in den Rucksack muss.

Hut und Schildmütze belasten das Gepäck nicht. Anders sieht es aus, wenn man nicht nur einige Stunden wandern möchte, sondern eine wirklich lange Tour mit Übernachtung plant. Dann kommt es bei T-Shirt, ärmellosem Shirt, Poloshirt und Jacke schon darauf an, wie viel Ballast im Rucksack praktikabel ist.

So kann man schon bei den Wanderhosen einiges an Gewicht sparen: Nämlich, wenn diese über Lufteinlässe verfügen, die sich bei Bedarf öffnen und schließen lassen.

Auch Wanderhosen mit abnehmbaren Hosenbeinen erweisen sich bei steigenden (sowie auch bei fallenden) Temperaturen als äußerst nützlich. Diese Modelle gibt es auch als Kinderhose.

Ohne Handy und GPS-Gerät geht heute nichts mehr – auch nicht beim Wandern gehen. Dafür aber eine extra Tasche mitzunehmen, wäre nun wirklich unnötiger Ballast. Und im Rucksack sind diese Kleinigkeiten auch nicht gut aufgehoben, weil sie bei jedem Einsatz erst umständlich hervorzuholen sind.

Besser ist es darum, bei der Wanderbekleidung auf Jacken zu achten, die innen und außen Taschen mit wasserdichten Reißverschlüssen haben.

Ein paar Tipps zur Wahl des Rucksacks

Neben der richtigen Wanderbekleidung trägt auch der passende Rucksack zum Spaß an der Wanderung bei.

Einerseits muss er genügend Platz für die Wanderbekleidung und all das Zubehör bieten, das bei einer Wanderung nicht fehlen darf. Anderseits soll er aber nicht zu schwer und zu groß sein. Am besten probiert man ihn vor dem Kauf an. Idealerweise bepackt man den Rucksack bei der Anprobe mit Gewicht. So ist zu spüren, ob er sich auch dann noch angenehm trägt.

Wichtig ist auch eine gute Polsterung, damit nichts drückt und kneift. Ebenso wichtig ist ein breiter Bauchgurt, der den Rücken und die Schultern beim Tragen entlastet.

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